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für Handwerker, Kleine und Mittlere Unternehmen (KMU) und Mittelständler

Attraktivität als Arbeitgeber ausbauen

Archiv: www.methoden-fuer-kmu.de

 

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Aktuelle Veranstaltungen zur kaufmännischen Unternehmensführung

 

Veränderte "Machtverhältnisse" auf dem Arbeitsmarkt

Die Zeiten, in den Arbeitsgeber unter vielen qualifizierten Bewerber:innen auswählen konnten, sind in den meisten Branchen vorüber. Jetzt bewerben sich die Unternehmen bei den potenziellen Mitarbeiter:innen. Und damit stehen drei Fragen im Raum:

•  Was macht uns als Arbeitgeber attraktiv?
•  Wie stellen wir das nach Innen und nach Außen dar?
•  Welche Unterstützungsmöglichkeiten können wir nutzen?

 

Was macht Ihr Unternehmen als Arbeitgeber attraktiv?

 

Bei der Antwort auf diese Frage stolpern viele Unternehmen darüber, dass sie nur ihr Selbstbild abfragen. Und oft ist das sogar nur das Selbstbild von Chef/Chefin. Also gilt es bereits für eine Bestandsaufnahme verschiedene Perspektiven abzufragen:

•  Sichtweise von Chefin/Chef
•  Sichtweise der eigenen Arbeitnehmer
•  Sichtweise von externen Dritten (Geschäftspartner, Bewerber:innen, Bewertungsportale im Internet wie www.kununu.com , . . .)

Für die Zielsetzung ist darüber hinaus ist die Frage zu beantworten: Worauf kommt es heute Mitarbeiter:innen und Bewerber:innen an, wenn diese die Attraktivität eines Arbeitgebers beurteilen? Dabei geht es um Themen wie

•  Erwartungen der verschiedenen Generationen im Unternehmen und in der Suche
•  Wertewandel in den Generationen
•  Sinn und Ziele des Unternehmens
•  Leitbild / Unternehmenskultur
•  Familienfreundlichkeit
•  Nachhaltigkeit
•  Gesundheitsmanagement im Unternehmen
•  Kommunikation im Unternehmen
•  Ermöglichen von Arbeit im „Home-Office“
•  Interesse für und Unterstützung von ehrenamtlichen Engagement
•  Besonderheiten der eigenen Branche und/oder des eigenen Geschäftsmodells
•  . . .

Bei dieser Frage nach den Beurteilungskriterien aus Mitarbeitersicht ist das Einbeziehen der Mitarbeiterperspektive natürlich besonders entscheidend. Hier kann auch der Austausch mit anderen Unternehmen hilfreich sein, um die eigenen Blickwinkel zu weiten.

Es gilt dann einen Zielekatalog für die eigene Arbeitgeber-Attraktivität zu erarbeiten. Aus dem Abgleich mit der Bestandsaufnahme wird im nächsten Schritt ein Maßnahmenplan erarbeitet und umgesetzt - mit realistischer Schrittfolge sowohl in der inhaltlichen wie zeitlichen Priorisierung.

Wie stellen Sie das nach Innen und Außen dar?

Beide Dimensionen sind entscheidend und werden nur gemeinsam positive Wirkung erzeugen. Denn wenn die Innen-Dimension nicht funktioniert, bedeutet das: Die vorhandenen Mitarbeiter:innen sehen das Unternehmen nicht als besonders attraktiven Arbeitgeber an. Das entfaltet doppelt negative Wirkung: In Motivation und Zusammenarbeit im Unternehmen und in dem, was Mitarbeitende über ihren Arbeitsplatz draußen erzählen. Auch wenn die Kommunikation nach außen noch so gut sein sollte: Spätestens wenn neue Mitarbeitende ins Unternehmen kommen, werden diese am Klima merken, dass mehr versprochen wurde als gehalten werden kann.

In der Kommunikation nach außen gilt es, die eigenen Pluspunkte realistisch und authentisch und damit überzeugend zu präsentieren:

•  Internetseite: Ist das Thema in der Menüführung sofort erkennbar?! Kommen Mitarbeitende dort zu Wort?
•  Plattformen im Internet: Wie präsentiert sich das Unternehmen dort? Wie agieren dort Mitarbeitende mit Kommunikation zu und über ihren Arbeitgeber?
•  Wie sehen die Kommunikationsprozesse aus z.B. in der Bewerbungs-Schrittfolge, in der Einarbeitungsphase für neue Mitarbeitende, im Trennungsfall, . . .
•  . . . .

Welche Unterstützungsmöglichkeiten können Sie nutzen

Selber bin ich auf das Thema aufmerksam geworden durch die von mir moderierte Unternehmer-Austausch-Runde. Die Unternehmer:innen haben dieses Thema auf die Tagesordnung gesetzt und die Expertin Astrid Laudage zur Einführung in das Thema und zur Diskussion eingeladen. Unter anderem daraus folgende Hinweise zu Unterstützungsmöglichkeiten:

•  Tauschen Sie sich mit Unternehmerkollegen:innen aus, profitieren Sie von den Erfahrungen anderer, geben Sie eigene Erfahrungen weiter.
•  Fragen Sie Ihre Wirtschaftsförderung nach Austauschmöglichkeiten und Wettbewerben in der Region. •  Nutzen Sie die verschiedenen Checklisten der Offensive Mittelstand zu Themen der Mitarbeiterführung •  Nutzen Sie das Qualitätssiegel „familienfreundlicher Arbeitgeber“
•  Nutzen Sie das Audit „Zukunftsfähige Unternehmenskultur“ der INQUA – Initiative Neue Qualität der Arbeit
•  Und/oder lesen Sie Fachbeiträge und Fachbücher zum Thema wie z.B. das Buch aus der Fachgruppe Personal des Bundesverband Die KMU-Berater „Leitfaden für ganzheitliches Personalmanagement“.
•  Sie finden weitere einzelne Aspekte zum Thema auch in der Rubrik „Mitarbeiterführung“ auf www.methoden-fuer-kmu.de. Und auf meinen Corona-Seiten gibt es ebenfalls einen Beitrag zur Mitarbeiterführung in „diesen Zeiten“.

Fragen zur Umsetzung in Ihrem Unternehmen

Sie möchten sich zur Umsetzung dieses "Aktuellen Themas" austauschen, haben Fragen dazu - dann rufen Sie mich einfach an ( 02131-660413 ) oder nutzen Sie den E-Mail-Kontakt (info(at)cd-sander.de). Ich freue mich auf einen ersten unverbindlichen Austausch mit Ihnen.

Ihre Anregungen

Ich freue mich über Anregungen zu weiteren Themen oder Akzenten, die Ihnen wichtig sind und die auch anderen Unternehmen Impulse geben können. Sprechen Sie mich gerne an: 02131-660413 oder per E-Mail.

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