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Mitarbeiter/innen-Workshop: Weg zu mehr Erfolg!

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Aktuelle Veranstaltungen zur kaufmännischen Unternehmensführung

 

Mitarbeiter/innen einbinden - aber wie?

In den meisten Unternehmen wissen die Mitarbeiter/innen sehr genau, was gut läuft und was nicht. Und das nicht nur für den eigenen Arbeitsbereich. Auch für benachbarte oder sogar entfernte Arbeitsbereiche bestehen deutliche Bilder über Stärken und Schwächen. Und diese haben den Vorteil, dass sie aus einer anderen zwar "fremden" aber auch immer noch unternehmensinternen Perspektive kommen.

Die entscheidende Führungsfrage ist, wie es am produktivsten gelingt, diese Kenntnisse "auf den Tisch zu bekommen" und gemeinsam konkrete, die Situation verbessernde Schlussfolgerungen zu erarbeiten und dann umzusetzen, um

•  Stärken noch besser zu nutzen,
•  wettbewerbsrelevante Schwächen abzubauen.

Speziell in der jetzigen Zeit der guten Konjunktur ist dies besonders wichtig - auch wenn man vielleicht denkt, "dazu ist doch momentan erst recht keine Zeit". Wer jetzt Potenziale verschenkt, wird dafür von seinen Kunden (den heutigen wie den morgigen - die dann gar nicht erst kommen) abgestraft werden.

Für die Einbindung der Mitarbeiter/innen sind viele Möglichkeiten denkbar:

  1. mal zusammen setzen und darüber reden;
  2. eine gut vorbereitete und gesteuerte Mitarbeiter/innen-Besprechung durchführen, bei der sich alle an die gemeinsam verabschiedeten "Spielregeln" halten;
  3. einen moderierten Workshop durchführen, in dem ein Thema gezielt und strukturiert bearbeitet wird - von Ursachenanalyse bis Lösungsvorschlag und Verpflichtung aller Beteiligten auf die Umsetzung.
Jedes Vorgehen hat je nach Situation im Unternehmen seine Berechtigung. Aber die Alternativen zwei und drei sind von der Aufwands-Nutzen-Relation mit Abstand vorzuziehen. Das gilt auch mit Blick auf die Motivation der Mannschaft.

Die Mitarbeiter/innen-Besprechung

Wer kennt nicht die Klagen über Besprechungen, die für (fast) alle Beteiligten im Frust enden, weil kein konkretes Ergebnis erreicht wurde, Monologe die Diskussion bestimmten und auch nach ein oder zwei Stunden noch nicht klar ist, wie es denn nun weitergehen wird.

In vielen Unternehmen hat es sich bewährt, in der Runde der beteiligten Mitarbeiter/innen selber, die Grundregeln für die gemeinsamen Besprechungen zu erarbeiten und zu verabschieden. Sehr schnell zeigt sich dann, dass Diskussions-Kultur, -Tiefe und -Produktivität deutlich ansteigen - wenn alle sich an die beschlossenen "Spielregeln" halten. Dies kann dadurch gefördert werden, dass diese bei jeder Besprechung auf einem Flipchart-Blatt an der Wand hängen.

Probieren Sie es aus! Sie werden über den Erfolg überrascht sein.

Der Mitarbeiter/innen-Workshop

Bei größeren Aufgaben- oder Themenstellungen hat sich der moderierte Workshop entschieden bewährt.

Die Moderationsmethode bringt allen Vorteile:

  • Die/der Moderator/in ist nicht Beteiligte/r der Diskussion: Damit kann sie/er den Prozess konzentriert und unabhängig steuern.
  • Alle kommen "zu Wort": Es werden Moderationskarten geschrieben; auch diejenigen, die nicht so gut reden können, beteiligen sich dadurch (so werden auch deren gute Gedanken einbezogen).
  • Alle Diskussionsschritte werden über Flipchart oder Pinnwand dokumentiert (visualisiert): So ist der Gesprächsverlauf und -fortschritt für alle Beteiligten jederzeit sichtbar - dies erleichtert Rückgriffe und erhöht die Produktivität der Arbeit (hören und sehen).
  • Durch Gruppenarbeiten kann die Zahl der Ideen multipliziert werden: Gleichzeitig fördern diese die Kommunikation und Zusammenarbeit - gerade auch zwischen Mitarbeiter/innen, die sonst nicht viel direkten Kontakt haben - aber zusammenarbeiten sollen.
  • Am Ende der moderierten Arbeitsphase steht der von den Beteiligten verabschiedete Aktivitätenplan: Je nach Kompetenz der Beteiligten ist dies ein Vorschlag an den Chef / die Chefin oder bereits "der endgültige Beschluss".

Eine ausführlichere Übersicht über die Moderationsmethode sende ich Ihnen gerne zu.

Fragen zur Umsetzung in Ihrem Unternehmen

Sie möchten sich zur Umsetzung dieses "Aktuellen Themas" austauschen, haben Fragen dazu - dann rufen Sie mich einfach an ( 02131-660413 ) oder nutzen Sie den E-Mail-Kontakt. Ich freue mich auf einen ersten unverbindlichen Austausch mit Ihnen.

Ihre Anregungen

Ich freue mich über Anregungen zu weiteren Themen oder Akzenten, die Ihnen wichtig sind und die auch anderen Unternehmen Impulse geben können. Sprechen Sie mich gerne an: 02131-660413 oder per E-Mail.

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