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für Handwerker, Kleine und Mittlere Unternehmen (KMU) und Mittelständler

Ziele und Planen: Die 8 Themenfelder

Archiv: www.methoden-fuer-kmu.de

 

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Der Gesamt-Überblick

DZiele für das kommende Geschäftsjahr zu setzen, ist eine der elementaren Chefaufgaben. Diese Ziele dann in Planzahlen zu „übersetzen“ ist die Voraussetzung dafür, die Zielerreichung im nächsten Jahr dann gezielt steuern zu können. Dazu finden Sie auf www.methoden-fuer-kmu.de im Kapitel 4 „Ziele setzen und verfolgen“ die beiden Beiträge „Ziele setzen Folgejahr“ und „Erfolgreich Ziele setzen“.

In diesem Beitrag geht es um die Frage, für welche betrieblichen Teilbereiche Unternehmen Ziele und Planzahlen erarbeiten sollten. Dabei müssen die genannten acht Teilbereiche nicht zwingend jedes Jahr komplett bearbeitet werden - je nach Unternehmenssituation können Sie auch Schwerpunkte setzen.

Die Abbildung zeigt die acht Themen mit den wichtigsten Stichworten:
Die Abbildung können Sie hier im PDF-Format herunterladen.

Die acht Themen im Detail

 

Folgende Fragen sind für Unternehmen bei den jeweiligen Ziel-Themen wichtig. Dabei können bei jedem Thema natürlich andere oder weitere Fragen im Vordergrund stehen – je nach Unternehmenssituation. Nehmen Sie die hier angesprochenen Fragen einfach als Anregung in Ihre Überlegungen mit:

•  Gewinnbedarf: Wie viel Gewinn müsste das Unternehmen erwirtschaften für einen angemessenen Lebensunterhalt und für das Mitwachsen einer ausreichenden Ausstattung mit Eigenkapital? Mehr dazu finden Sie auf www.methoden-fuer-kmu.de im Kapitel 4 „Ziele setzen und verfolgen“ im Beitrag „Gewinnbedarf“.

•  Mindestumsatz: Welchen Umsatz benötigt das Unternehmen, um den Gewinnbedarf erreichen zu können? Mit welchen Produkten und Dienstleistungen bei welchen Kunden und Kundengruppen ist dieser Umsatz am besten zu erreichen? Mehr dazu finden Sie auf www.methoden-fuer-kmu.de im Kapitel 4 „Ziele setzen und verfolgen“ im Beitrag „Mindestumsatz“ – einschließlich eines Arbeitsblattes für die Berechnung. Schauen Sie dazu auch in das Kapitel 2 „Marktbearbeitung“.•  Kosten : Welche Sachkosten will oder kann sich das Unternehmen leisten, um bei diesem Umsatz den Gewinnbedarf zu realisieren? Gehen Sie die Kostengruppen in Ihrer BWA systematisch durch und beschäftigen Sie sich vor allem mit den großen Beträgen, den Kostentreibern.

•  Personal: Welche Mitarbeiter*innen benötigt das Unternehmen für sein Umsatzziel? Welche Mitarbeiter*innen mit welchen Qualifikationen und welcher Leistungsbereitschaft? Diese Frage stellt sich für die vorhandene Belegschaft wie für eventuell erforderliche Ergänzungen. Natürlich spielen dann auch die Personalkosten eine Rolle. Aber ich bin überzeugt, dass es auf 100 oder 200 Euro im Monat nicht ankommt, wenn ein Unternehmen die „richtigen“ Mitarbeiter*innen hat. Die bringen diesen Mehraufwand schon ins Verdienen. Schauen Sie dazu auch in das Kapitel 3 „Mitarbeiterführung“ auf www.methoden-fuer-kmu.de.

•  Produktion: Wie können wir den Ziel-Umsatz innerbetrieblich mit wenig Aufwand erreichen? Dahinter stehen die Fragen nach den Prozessen und Abläufen, dem Mitarbeitereinsatz, mithin auch die Fragen der Digitalisierung in diesen Themen. Auch die Fragen der Kalkulation können hier verortet werden, da diese auf den Prozesskosten mit aufbaut.

•  Beschaffung: Welche weiteren Optimierungs-Möglichkeiten gibt es im Einkauf? Denken Sie dabei nicht nur an Kosten, sondern auch an die Stabilität der Lieferketten.

•  Investition: Welche Investitionen sind sinnvoll oder sogar zwingend, um die bisher diskutierten Ziele erreichen zu können? Dabei geht es sowohl um Ersatzinvestitionen (in vielen Unternehmen kommen jedes Jahr in der Summe hohe Beträge zusammen) und/oder um Neu- oder Erweiterungs-Investitionen.

•  Finanzierung: Alle bisherigen Ziel-Überlegungen müssen auch finanziert werden können. Dabei ist der gesamte Finanzierungs-Mix in den Blick zu nehmen: Von den Hausbanken (Plural!) mit Darlehen und ausreichenden Kontokorrentkreditlinien über Lieferanten, Spezialbanken, Leasing, Factoring, Internetfinanzierern bis zu Eigenkapital. Auch hierzu finden Sie auf www.methoden-fuer-kmu.de im Kapitel 1 „Liquidität und Finanzierung“ weitere Impulse.

Tauschen Sie sich aus

Diese Themen können Sie natürlich im stillen Chef-Kämmerlein bearbeiten. Die Erfahrung zeigt, dass es sich lohnt, ergänzend dazu in den Austausch mit anderen zu treten, um andere Blickwinkel, andere Fragen mit aufzunehmen. Dabei könnten Sie denken an

• Mitarbeiter*innen – je nach Konstellation einzelne, Teams, . . .
• Unternehmerkollegen*innen, mit denen Sie eine gute Vertrauensbasis verbindet (Unternehmerkollege*in Ihres Vertrauens)
• Die Erfahrungsaustauschgruppe, in der Sie mitarbeiten (siehe als Beispiel www.unternehmer-austausch.de)
• Berater*innen
• . . .  

Fragen zur Umsetzung in Ihrem Unternehmen

Sie möchten sich zur Umsetzung dieses "Aktuellen Themas" austauschen, haben Fragen dazu - dann rufen Sie mich einfach an ( 02131-660413 ) oder nutzen Sie den E-Mail-Kontakt (info@cd-sander.de). Ich freue mich auf einen ersten unverbindlichen Austausch mit Ihnen.

Ihre Anregungen

Ich freue mich über Anregungen zu weiteren Themen oder Akzenten, die Ihnen wichtig sind und die auch anderen Unternehmen Impulse geben können. Sprechen Sie mich gerne an: 02131-660413 oder per E-Mail.

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