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Digitale Entgiftung

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Digital Detox

Zu diesem „neu-deutschen“ Schlagwort zeigt mir meine Suchmaschine 8,8 Millionen Einträge. Das Thema beschäftigt also offensichtlich die Menschen. Und wie sieht es bei Ihnen aus mit Pausen von unseren digitalen Tagesbestimmern? Meist geht es heute beim Digitalen Entgiften um das Smartphone. Lassen Sie sich über jede neue Meldung informieren – und damit unterbrechen? Und wie oft schauen Sie drauf – auch wenn gar keine Meldung angezeigt wird?

Apropos Unterbrechungen: Diese sind unsere größten Widersacher, wenn es darum geht, konzentriert und produktiv an einem Thema zu arbeiten – oder auch unsere Gedanken einmal frei und kreativ schweifen und stürmen zu lassen (neu-deutsch Brainstorming). Denn es gibt kein Multitasking im Gehirn im Sinne von zwei parallelen Arbeitsvorgängen; unser Gehirn schaltet immer zwischen den verschiedenen Arbeitsthemen hin und her – zwar mir irrsinniger Geschwindigkeit, aber nicht sehr produktiv auf Dauer. Also gilt es vor allem, die Zahl der Unterbrechungen deutlich zu reduzieren - zum Nutzen für uns selber und zum Nutzen für unser Umfeld.

Smartphone ausschalten

In welchen Situationen schalten Sie Ihr Smartphone aus? Wirklich „aus“! Denn Vibrationsalarm ist auch eine Unterbrechung. Wie handhaben Sie das im geschäftlichen Umfeld zum Beispiel in Kundengesprächen? Und auch in privaten Gesprächssituationen? Und zu welchen Uhrzeiten sind Sie abends und am Wochenende definitiv geschäftlich nicht erreichbar? „Das geht nicht!“ Wirklich nicht? Haben Sie es schon einmal ausprobiert und mit Ihren geschäftlichen und privaten Kontakten abgestimmt?

E-Mail-Eingang nur zu bestimmten Zeiten abfragen

Lassen Sie sich jeden neuen Maileingang anzeigen – mit einem Tonsignal oder einem Fenster, dass z.B. unten rechts auf Ihrem Bildschirm erscheint? Egal wie – es ist eine Unterbrechung. Auch wenn Sie diese Mail jetzt nicht direkt lesen.

Warum nicht drei- oder viermal am Tag gezielt die neuen Mails anschauen – oder sogar nur dann aktiv abrufen. Denn auch beim Schreiben einer Mail im Rahmen eines Arbeitsvorgangs ist der Blick auf die neu eingegangenen sehr verführerisch – und schon wieder haben wir eine Unterbrechung zugelassen.

Auch über eine solche Vorgehensweise können Sie übrigens Ihre Kontakte informieren. Sie werden erstaunt sein, wie viele positive Reaktionen Sie erhalten werden. Probieren Sie es aus.

Vereinbaren Sie Reaktionszeiten und schenken Sie sich damit Überlegenszeiten

Dank der digitalen Medien haben sich die Erwartungen an Reaktionszeiten dramatisch verändert: gleich oder sofort ist vielfach unausgesprochen der Standard geworden. Also sprechen Sie mit Ihren Kontakten darüber, ob das in Ihren jeweiligen zugrundeliegenden geschäftlichen oder privaten Kontakt wirklich erforderlich ist. Sie werden ganz oft feststellen, dass dies nicht der Fall ist. Eine passende Frage dafür lautet: „Wann benötigen Sie meine Antwort spätestens?“ Sie werden feststellen, dass die Antwort Ihnen oft mehr Zeit einräumt, als Sie gedacht haben. Nutzen Sie diese Zeit fürs Überlegen, Nachdenken, Prüfen, Abwägen, . . .

„Eine Nacht drüber schlafen“: Diese alte Weisheit ist unverändert ein sehr guter Rat und wir sollten ihn öfter aufnehmen und realisieren.

Suchen Sie nicht mit Google

Ich höre es immer wieder: Google liefert die besten Ergebnisse. Aber Google macht uns gezielt immer dümmer. Die neueste Masche sind „Google fraggles“: Mit künstlicher Intelligenz erarbeitet Google zu unserem Suchbegriff eine kurze Zusammenfassung aus den recherchierten Seiten. Das Ziel von Google: wir sollen in der Google-Welt bleiben und gar nicht mehr auf die „Original-Quellen-Seiten“ zu unserem Suchbegriff klicken. Wollen wir das wirklich mit uns machen lassen? Und ein Unternehmen unterstützen, dass uns so behandelt?

Es gibt genügend andere Suchmaschinen wie Ecosia , Duck-duck-go etc.

Und nutzen Sie in Ihrem Browser das „private Fenster“, um das Tracking zu reduzieren?

Machen Sie eine App-Inventur

Wie viele Apps haben Sie auf Ihrem Smartphone? Und welche nutzen Sie wirklich? Und wissen Sie, welche Daten diese Apps abfragen und versenden – auch Daten, die mit der eigentlichen App-Funktion gar nichts zu tun haben! Machen Sie eine App-Inventur – das war Thema in dieser Rubrik im Februar letzten Jahres. Eine App-Inventur sollten Sie mindestens einmal im Jahr machen. Sie finden den Beitrag dazu auf www.methoden-fuer-kmu.de im Thema „08. Selbstmanagement“ als letzten Beitrag.

Fragen zur Umsetzung in Ihrem Unternehmen

Sie möchten sich zur Umsetzung dieses "Aktuellen Themas" austauschen, haben Fragen dazu - dann rufen Sie mich einfach an ( 02131-660413 ) oder nutzen Sie den E-Mail-Kontakt (info@cd-sander.de). Ich freue mich auf einen ersten unverbindlichen Austausch mit Ihnen.

Ihre Anregungen

Ich freue mich über Anregungen zu weiteren Themen oder Akzenten, die Ihnen wichtig sind und die auch anderen Unternehmen Impulse geben können. Sprechen Sie mich gerne an: 02131-660413 oder per E-Mail.

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