Rezession was tun?!


Ihr unternehmerischer "PLAN B" für eine mögliche Rezession

 

Wie wird / soll Ihre weitere Unternehmens-Entwicklung aussehen?


"Natürlich gut!" Aber: Die wirtschaftliche Entwicklung ist von manchen Unwägbarkeiten gekennzeichnet! Auch wenn die zuletzt gute wirtschaftliche Entwicklung uns vielleicht manches Mal den Blick auf eben doch vorhandene mögliche Risiken verstellt: Wie wird sich die anhaltende Tiefzinspolitik der Notenbanken weiterhin auswirken (und deren eventuell langsame Korrektur durch die EZB) - auf die Konjunktur und vor allem die weitere Finanzierungskraft von Banken und Sparkassen? Wie wird sich der Handels- / Zölle- / Protektionismus-Streit entwickeln? Was passiert auch vor diesem Hintergrund weiter in China? Was bedeuten die Kriegs- und Krisenherde um uns herum mittelfristig? Wann platzt die nächste Vermögensblase - und welche wird es sein? Was bedeuten die Flüchtlingszahlen mittelfristig? Oder auch ganz einfach: Wann kommt die nächste Konjunkturdelle? Und sie wird kommen - die Fragezeichen dazu lauten "wann?", "wie tief?" und "wie lang anhaltend?".

Und welche möglichen Auswirkungen könnten Veränderungen auf die Real-Wirtschaft, Ihre Branche und Ihr Unternehmen haben?!

Wie sieht Ihr "PLAN B" für eine mögliche Rezession aus?

Die Erfahrungen aus 2008 / 2009 sollten noch nicht ganz verblasst sein?! Wer sich noch daran erinnert, für den wird es einfacher sein, einen "PLAN B" zu erstellen. Das Ziel: wenn der Konjunkturrückgang oder gar -einbruch kommt, bereits konkrete Ideen für das eigene Agieren "in der Schublade" zu haben. Und nicht dann erst anfangen zu überlegen.

Wie detailliert diese Ideen im Sinne von konkreten Aktivitäten ausformuliert sind, mag unterschiedlich sein. Wichtig ist: mental und gedanklich vorbereitet sein und direkt handeln können. Die folgenden Themen für Ihren "PLAN B" sind sicher nicht vollständig, sprechen aber wichtige Handlungsfelder an:

"PLAN B" für Ihren Markt

- Wann (mit welcher evtl. zeitlichen Verzögerung auf Basis der Stellung Ihres Unternehmens in der Wertschöpfungskette) wird ein Konjunktur-Rückgang sich bei Ihnen in sinkender Nachfrage nach Angeboten und dann in weiteren Schritten bei Auftragseingang, Verkauf / Umsatz bemerkbar machen?
- Dahinter steht die Frage: Wie sieht Ihre "Kundenkette" aus? Wer sind die Endkunden, die zuerst mit Kaufzurückhaltung reagieren - und wann kommt das über Ihre wichtigsten Einzelkunden, Ihre wichtigsten Kundengruppen bei Ihnen an? Besonders wenn Sie am Ende einer Kundenkette (Wertschöpfungskette) stehen und es also einige Zeit braucht, bis sich ein Konjunkturrückgang bei Ihnen bemerkbar macht, heißt es besonders aufmerksam und sensibel die Entwicklungen auf den Vorstufen zu beobachten.
- Wie viel Reaktionszeit würde Ihnen im Falle des Falles verbleiben?
- Welche Geschäftspotenziale ergeben sich, die Rückgänge an anderer Stelle ggf. zumindest z.T. kompensieren könnten?
- Wo liegen dafür die interessanten (ertragsstarken) Produkt - Kunden(gruppen) - Kombinationen?
- Wie könnten Sie diese im Markt angehen?

"PLAN B" für Ihre Kosten

- Welche Sachkosten-Reduzierungsmöglichkeiten hätten Sie - im Bereich der variablen Kosten, bei den Fix-Kosten?

- Welche Aktionsmöglichkeiten stehen Ihnen im Bereich der Personalkosten zur Verfügung: Überstunden abbauen, Zeitarbeitspersonal reduzieren, befristete Arbeitsverhältnisse nicht verlängern, Kurzarbeit einführen, Arbeitszeiten reduzieren, (Jahres-) Arbeitszeitkonten nutzen, Sonderzahlungen streichen, Kurzarbeit einführen, Löhne und Gehälter (vorübergehend) reduzieren, Entlassungen (wen?), . . .
Ganz wichtig: Maßnahmen in diesem Bereich immer mit Ihrem Fachanwalt für Arbeitsrecht vorbesprechen - auch bereits die Maßnahmen, die in Ihrem "Plan B" stehen.

"PLAN B" für die Sicherung Ihrer Finanzierung und Liquidität

- Welche finanziellen Reserven sind aktuell vorhanden, um reduzierte Eingänge aus Umsatzrückgängen aufzufangen? Guthaben / nicht ausgeschöpfte Kreditlinien?!
- In welchem Umfang könnten Sie Liquidität durch interne Maßnahmen freisetzen (Speziell Abbau von Forderungen, Bestände Roh-, Hilfs-, Betriebsstoffe, Waren, Halbfertige und Fertige)?
- Wie ist Ihre aktuelle "Rating-Lage"? Also: wie schätzen Ihre Kreditgeber Ihre Bonität ein? Ist Ihr Unternehmen ein interessantes Kreditrisiko - oder doch besser zu meiden? Wenn Sie Ihre Ratingnote/n nicht kennen, sollten Sie Ihre Bank/en danach fragen. Und natürlich auch nach dem Ergebnis der Kapitaldienstfähigkeitsberechnung und dem Blankoanteil Ihres Kreditengagements. Mehr dazu unter www.bankgespraeche.de.
- Welche Kreditverhältnisse laufen in den nächsten Monaten ohnehin aus und sollten ggf. bereits jetzt gesichert werden?
- Wie sieht Ihre Finanzierer-Landschaft aus? Könnte es sinnvoll sein, diese bereits jetzt zu verbreitern? Vor allem: Arbeiten Sie mit zwei etwa gleich starken kreditgebenden Hausbanken zusammen?
- Mit welchem Jahresabschluss 2017 werden Sie 2018 bei Kreditwünschen antreten? Gestalten Sie Ihren Jahresabschluss ganz bewusst und erstellen Sie ihn zügig. Gehen Sie bereits im Herbst 2018 an die Gestaltung Ihres Jahresabschluss 2018! Weitere Hinweise dazu unter www.jahresabschluss-check.de .

"PLAN B" für Ihre Ziele und Planungen

- Welche Ziele haben Sie sich für 2018 gesetzt und bereits für 2019 im Blick?
- Wie sehen die daraus ggf. abgeleiteten Planzahlen aus?
- Wie könnten weitere "Szenarien" für Ihr Unternehmen aussehen? Z.B. bei einem Umsatzrückgang von 10%, 20%, . . . ?
- Wie sieht Ihr "Worst-Case-Szenario" aus - Ihr denkbar schlechtester Fall?
- Spielen Sie Szenarien mit ihren Auswirkungen gedanklich durch - und erarbeiten Sie so Ihren "Handlungskatalog für die Schublade"!

"PLAN B" - damit Sie ruhig schlafen können!

Wenn dieser Handlungskatalog dann in der Schublade bleiben kann - die Arbeit also "umsonst" war: Dann ist das das Beste was Ihnen und uns allen passieren kann. Sollte "die Situation" aber eintreten - so werden Sie gut vorbereitet sein. Und außerdem: Die Arbeit an Ihrem Plan B gibt Ihnen auch viele Impulse für Ihr "normales" Geschäft.

Weitere Unterstützung im Internet

- www.kmu-checks.de : Kurz-Checks zu vielen Themenbereichen, u.a. "Bilanz-Check" (wie sehen Ihre Kreditgeber Ihre Zahlen?), "Rating-Check" (wie wird das Rating Ihrer Banken für Ihr Unternehmen aussehen?) und "Startcheck 2018". Und nicht zu vergessen: "BWA-Check" (zeigen Ihre Monatszahlen Ihnen - und Ihren Kreditgebern - wirklich, wo Ihr Unternehmen steht? Und was werden Ihre Aktivitäten sein, um Ihre Ziele zu erreichen!?).

- www.methoden-fuer-kmu.de : Impulse zu vielen unternehmerischen Themenbereichen, jeweils zwei, drei Seiten als pdf pro Thema. (Begonnen habe ich diese Serie Ende 2008 / Anfang 2009 - die letzte Krise lässt grüßen).

- www.strategiebaum.de : Fragen für eine Stärken-Schwächen-Analyse orientiert an den Ratingsystemen der deutschen Kreditinstitute.

Wie Sie diese Themen mit einem Sparringspartner bearbeiten können

Vielleicht möchten Sie diese Themen auch einfach mal mit einem "unbefangenen Externen" diskutieren!? Gerne komme ich für zwei, vier oder . . . Stunden als Ihr "Sparringspartner" zu Ihnen in Ihr Unternehmen zu einem solchen Gedankenaustausch. Das Ergebnis wird eine Pinnwand sein, auf der "Ihre Themen" übersichtlich strukturiert erarbeitet sind. Sowie die daraus abgeleiteten Handlungs-Prioritäten bis hin zu einem Aktivitätenplan. Sprechen Sie mich dazu gerne an: 02131-660413. Oder nutzen Sie den Mail-Kontakt.

 

Mit dennoch bzw. gerade deswegen optimistischen Grüßen