Rezession was tun?!
Ihr unternehmerischer "PLAN B" für 2012
Wie wird / soll Ihr Jahr 2012 aussehen?
"Natürlich gut!" Aber: wohl selten war die wirtschaftliche Entwicklung in einem vor uns liegenden Jahr so schwer einzuschätzen wie für 2012! Wenn Sie dazu gerne einen kompakten Überblick gewinnen möchten, lesen Sie die Titelgeschichte im aktuellen Kundenmagazin 04-2011 der WGZ Bank AG "initiativbanking".
Wie die Staatsschuldenkrise im Euro-Raum und in den USA weitergehen wird - wer will das voraussagen. Und mit welchen möglichen Auswirkungen auf die Real-Wirtschaft, Ihre Branche und Ihr Unternehmen?!
Die britische Bankenaufsicht verlangt jetzt von den Banken in Grossbritannien sich auf den "schwarzen Schwan" vorzubereiten: das Auseinanderbrechen der Euro-Zone. Also einen "Plan B" zu entwickeln für das eigentlich als unmöglich Erachtete.
Wie sieht Ihr "PLAN B" für 2012 aus?
Mit den frischen Erfahrungen aus 2008 / 2009 sollte es für viele Unternehmen einfacher sein, einen "PLAN B" zu erstellen. Das Ziel: wenn der Konjunkturrückgang oder gar -einbruch kommt, bereits konkrete Ideen für das eigene Agieren "in der Schublade" zu haben. Und nicht dann erst anfangen zu überlegen.Wie detailliert diese Ideen im Sinne von konkreten Aktivitäten ausformuliert sind, mag unterschiedlich sein. Wichtig ist: mental und gedanklich vorbereitet sein und direkt handeln können. Die folgenden Themen für Ihren "PLAN B" sind sicher nicht vollständig, sprechen aber wichtige Handlungsfelder an:
"PLAN B" für Ihren Markt
- Wann wird der Rückgang sich bei Ihnen im Auftragseingang / Verkauf bemerkbar machen?- Wie sieht Ihre "Kundenkette" aus? Bei Ihren wichtigsten Einzelkunden, bei Ihren wichtigen Kundengruppen?
- Wie viel Reaktionszeit würde Ihnen im Falle des Falles verbleiben?
- Welche Geschäftspotenziale ergeben sich, die Rückgänge an anderer Stelle ggf. zumindest z.T. kompensieren könnten?
- Wo liegen dafür die interessanten Produkt - Kunden(gruppen) - Kombinationen?
- Wie könnten Sie diese im Markt angehen?
PLAN B für Ihre Kosten
- Welche Sachkosten-Reduzierungsmöglichkeiten hätten Sie - im Bereich der variablen Kosten, bei den Fix-Kosten?- Welche Aktionsmöglichkeiten stehen Ihnen im Bereich der Personalkosten zur Verfügung: Überstunden abbauen, Zeitarbeitspersonal reduzieren, befristete Arbeitsverhältnisse nicht verlängern, Kurzarbeit einführen, Arbeitszeiten reduzieren, (Jahres-) Arbeitszeitkonten nutzen, Sonderzahlungen streichen, Kurzarbeit einführen, Löhne und Gehälter (vorübergehend) reduzieren, Entlassungen (wen?), . . .
Ganz wichtig: Maßnahmen in diesem Bereich immer mit Ihrem Fachanwalt für Arbeitsrecht vorbesprechen!
"PLAN B" für die Sicherung Ihrer Finanzierung und Liquidität
- Welche finanziellen Reserven sind aktuell vorhanden, um reduzierte Eingänge aus Umsatzrückgängen aufzufangen? Guthaben / nicht ausgeschöpfte Kreditlinien?!- In welchem Umfang könnten Sie Liquidität durch interne Maßnahmen freisetzen?
- Wie ist Ihre aktuelle "Rating-Lage"? Also: wie schätzen Ihre Kreditgeber Ihre Bonität ein? Ist Ihr Unternehmen ein interessantes Kreditrisiko - oder doch besser zu meiden?
- Welche Kreditverhältnisse laufen ggf. 2012 ohnehin aus und sollten ggf. bereits jetzt gesichert werden?
- Mit welchem Jahresabschluss 2011 werden Sie 2012 bei Kreditwünschen antreten? Gestalten Sie Ihren Jahresabschluss ganz bewusst und erstellen Sie ihn zügig. Weitere Hinweise dazu unter www.jahresabschluss-check.de .
"PLAN B" für Ihre Ziele und Planungen
- Welche Ziele haben Sie sich für 2012 gesetzt?- Wie sehen die daraus ggf. abgeleiteten Planzahlen aus?
- Wie könnten weitere "Szenarien" für Ihr Unternehmen aussehen? Z.B. bei einem Umsatzrückgang von 10%, 20%, . . . ?
- Wie sieht Ihr "Worst-Case-Szenario" aus - Ihr denkbar schlechtester Fall?
- Spielen Sie Szenarien mit ihren Auswirkungen gedanklich durch - und erarbeiten Sie so Ihren "Handlungskatalog für die Schublade"!
"PLAN B" - damit Sie ruhig schlafen können!
Wenn dieser Handlungskatalog dann in der Schublade bleiben kann - die Arbeit also "umsonst" war: dann ist das das Beste was Ihnen und uns allen passieren kann. Sollte "die Situation" aber eintreten - so werden Sie gut vorbereitet sein.Weitere Unterstützung im Internet
- www.kmu-checks.de : Kurz-Checks zu vielen Themenbereichen, u.a. "Bilanz-Check" (wie sehen Ihre Kreditgeber Ihre Zahlen?), "Rating-Check" (wie wird das Rating Ihrer Banken für Ihr Unternehmen aussehen?) und "Startcheck 2012". Und nicht zu vergessen: "BWA-Check" (zeigen Ihre Monatszahlen Ihnen - und Ihren Kreditgebern - wirklich, wo Ihr Unternehmen steht? Und was werden Ihre Handlungen sein!?).- www.methoden-fuer-kmu.de : Impulse zu vielen unternehmerischen Themenbereichen, jeweils zwei, drei Seiten als pdf pro Thema. (Entstanden sind die meisten dieser Tipps Ende 2008 / Anfang 2009 - die letzte Krise lässt grüßen).
- www.strategiebaum.de : Fragen für eine Stärken-Schwächen-Analyse orientiert an den Ratingsystemen der deutschen Kreditinstitute.
Wie Sie diese Themen mit einem Sparringspartner bearbeiten können
Vielleicht möchten Sie diese Themen auch einfach mal mit einem "unbefangenen Externen" diskutieren!? Gerne komme ich für zwei, vier oder . . . Stunden als Ihr "Sparringspartner" zu Ihnen in Ihr Unternehmen zu einem solchen Gedankenaustausch. Das Ergebnis wird eine Pinnwand sein, auf der "Ihre Themen" übersichtlich strukturiert erarbeitet sind. Sowie die daraus abgeleiteten Handlungs-Prioritäten bis hin zu einem Aktivitätenplan. Sprechen Sie mich dazu gerne an: 02131-660413. Oder nutzen Sie den Mail-Kontakt.
Mit dennoch bzw. gerade deswegen optimistischen Grüßen
![]()

