Arbeitsweise

Zur Arbeit mit diesem Praxisleitfaden
Eigentlich sind Kreditgespräche mit Banken Verhandlungen wie alle anderen auch – z.B. mit wichtigen Lieferanten oder Kunden. Dennoch beinhalten sie aus Sicht vieler Mittelständler besondere Momente. Da ist z.B. der Eindruck der Abhängigkeit vom Kreditgeber, die zu einer „Zurückhaltung“ auf Seiten des Mittelständlers führt, die weder nötig noch sinnvoll ist.
Dieser Praxisleitfaden hat ein klares Ziel: Sie als Mittelständler in die Lage zu versetzen, mit Ihrer Bank oder Sparkasse erfolgreich auf Augenhöhe zu verhandeln.
Dabei geht dieser Praxisleitfaden von einer ganz normalen Geschäftspartnerschaft zwischen Bank und Firmenkunde, also Ihnen, aus. Und nicht von einer Gegnerschaft, wie sie manches Mal dargestellt wird.
Praxisleitfaden heißt: Sie können den Leitfaden durchgängig nutzen oder Sie bearbeiten einzelne Kapitel, weil dieses oder jenes Thema gerade für Sie aktuell ist. Vor allem aber heißt Praxisleitfaden: Aus jedem Teil des Buches können Sie konkrete Schlussfolgerungen und Aktivitäten für Ihre erfolgreichen Bankverhandlungen direkt ableiten. Deshalb finden Sie oft den Hinweis auf Arbeitsblätter, die Sie im Anhang finden. Sie unterstützen Sie, Impulse aus dem Buch direkt in Ihre betriebliche Praxis zu übertragen.
Um Ihnen die Umsetzung von Ideen aus diesem Buch leicht zu machen, finden Sie für jedes Kapitel ein Begleit-Arbeitsblatt. Diese Begleit-Arbeitsblätter, die Sie ebenfalls im Anhang finden, dienen dazu, dass Sie Ideen für Ihr Unternehmen direkt notieren und damit sammeln und abschließend entscheiden können, welche Sie direkt realisieren wollen, und welche vielleicht noch etwas warten können. Die Begleit-Arbeitsblätter korrespondieren in ihrem Aufbau mit dem Abluaf der einzelnen Kapitel. Sie können also sofort mit ihnen arbeiten. Machen Sie sich zuvor jedoch Kopien der Begleit- und Arbeitsblätter. Dann können Sie sie immer wieder verwenden.
Die Begleit-Arbeitsblätter sollten Sie auf jeden Fall nutzen, unabhängig davon, ob Sie diesen Praxis-Leitfaden komplett durchlesen oder einzelne Kapitel. Beachten Sie mit Blick auf die Umsetzung Ihrer Ideen die Hinweise in Kapitel 10.
Eine Anmerkung, bevor es losgeht: Wegen der einfacheren Lesbarkeit werden Sie immer Bank lesen. Für Sparkassen gilt das Geschriebene sinngemäß. Und: auch wenn Bank immer in der Einzahl genannt wird - gemeint sind immer alle Ihre Banken (denn zwei Bankverbindungen sollten Sie schon haben).
Wegen der einfacheren Lesbarkeit wird darauf verzichtet, jeweils die männliche und die weibliche Form zu verwenden. Mit der Beschränkung auf die männliche Form ist die weibliche Form immer eingeschlossen.
Viel Erfolg beim Durcharbeiten dieses Praxis-Leitfadens.

