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Mitarbeiterführung und Wohlwollen

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Wohlwollen

Allein das Wort hat es schon in sich: Dem anderen Wohl wollen. Sein Wohl in den Vordergrund stellen.

Die Rheinische Post veröffentlichte am 3. Januar 2019 - also zum Jahresstart - eine Kolumne unter der Überschrift "Wohlwollen üben". Dorothee Krings schreibt dort: "Nicht das man etwas erreichen will, steht beim Wohlwollen im Vordergrund, sondern dass man im Sinne eines anderen Menschen denkt und für ihn Gutes will". Und weiter: "Dazu muss man diesen Anderen wirklich wahrnehmen und seine Interessen erkennen. Wer sich in seinem Leben um Wohlwollen bemüht, muss also umsichtig sein, muss seine Antennen beim anderen haben, um ihm gemäß zu handeln".

Mitarbeitermotivation

Klar: Mitarbeitermotivation ist ein Mantra der Unternehmens- und Mitarbeiterführung. Aber nutzen wir dabei nicht oft Motivations-"Werkzeuge", die gar nicht beim einzelnen Mitarbeitenden ansetzen, sondern Anreize setzen sollen, mehr zu leisten im Sinne des Unternehmens? Der neudeutsche Begriff "Incentives" macht das noch deutlicher. Und was erreichen wir dauerhaft mit solch extrinsischen Motivationen?

Wohlwollen und Mitarbeitermotivation

Passt denn Wohlwollen im Sinne des ersten Absatzes in Unternehmen? Es geht doch um die Unternehmensziele! Aber: Kurzfristig mögen extrinsische Motivations-Elemente wirken - auch mittel- und langfristig?

"Eigentlich" ist uns doch allen klar: Wenn wir nicht die intrinsischen Motivationen unserer Mitarbeitenden ansprechen, werden wir auf Dauer nicht erfolgreich sein. Und hier schließt sich der Kreis zum Wohlwollen: Nur wenn wir unseren Mitarbeitenden Wohl wollen, werden wir ihre intrinsischen Motivationen erkennen. Und dann können wir im nächsten Schritt mit ihnen darüber sprechen, wie wir gemeinsam daran arbeiten können, diese (noch besser) für das Unternehmen einzusetzen. Und das nutzt den Mitarbeitenden und dem Unternehmen.

Das setzt voraus, dass wir "den Anderen wirklich wahrnehmen". Uns die Zeit für diese Wahrnehmung nehmen. Aufmerksam auf Signale achten.

Wertschätzung und Mitarbeitermotivation

Wohlwollen und Wertschätzung liegen nahe bei einander. Ebenfalls Anfang des Jahres brachte das Handelsblatt einen Leitartikel mit der Überschrift "Vom Wert der Arbeit". Catrin Bialek schrieb dort am 8. Januar 2019 unter anderem: "Die Wertschätzung des Vorgesetzten ist noch immer der beste Antreiber für die eigene Leistung. Nur wer sich und seine Arbeitsleistung wahrgenommen und geschätzt fühlt, identifiziert sich tatsächlich mit seinem Arbeitgeber."

"Chefaufgabe" Wohlwollen und Wertschätzung

Allgemeiner spreche ich von der "Chefaufgabe Mitarbeiterführung". Konkreter könnte es lauten wie die Überschrift dieses Absatzes. Nehmen Sie sich einmal die Zeit zur Selbstreflexion über dieses Thema. Tauschen Sie sich auch mit Unternehmerkollegen/innen Ihres Vertrauens dazu aus. Und / oder holen Sie bei Mitarbeiter/innen Ihres Vertrauens eine offene Rückmeldung ein. Und überdenken Sie vielleicht den einen oder anderen Aspekt Ihrer Führungsarbeit.

Bedenken Sie dabei auch: Die Themen Wohlwollen und Wertschätzen beziehen sich natürlich (!) auf alle Mitarbeitenden. Auch auf diejenigen, denen wir vielleicht manches Mal ein wenig reservierter gegenüber stehen. Vielleicht hängt dabei das eine mit dem anderen zusammen?

Weitere Impulse zur Chefaufgabe Mitarbeiterführung finden Sie auf www.methoden-fuer-kmu.de.

Wohlwollen und Wertschätzung für Sie selber

Aus der Kolumne von Dorothee Krings seien zwei Sätze aus dem Schlussabsatz zitiert: "Auch sich selbst kann man wohlwollend begegnen, und für manchen wäre das eine gute Übung für das neue Jahr. Denn das bedeutet, dass man die eigenen Bedürfnisse erkennen muss." Und: "Sich selbst wohltun, im eigenen Interesse handeln, ist kein Egoismus, sondern Freundschaft mit sich selbst".

Und ich denke: Nur wenn uns als Unternehmer/innen das für uns selber gelingt, werden wir auch unserem Mitarbeitenden gegenüber wohlwollend und wertschätzend agieren können.

Fragen zur Umsetzung in Ihrem Unternehmen

Sie möchten sich zur Umsetzung dieses "Aktuellen Themas" austauschen, haben Fragen dazu - dann rufen Sie mich einfach an ( 02131-660413 ) oder nutzen Sie den E-Mail-Kontakt. Ich freue mich auf einen ersten unverbindlichen Austausch mit Ihnen.

Ihre Anregungen

Ich freue mich über Anregungen zu weiteren Themen oder Akzenten, die Ihnen wichtig sind und die auch anderen Unternehmen Impulse geben können. Sprechen Sie mich gerne an: 02131-660413 oder per E-Mail.

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